Portrait

Leseratte & Büchersammler.

Ahoi, ich bin Tommy – in Berlin gestrandetes Nordlicht & Familienmensch.

Wenn ich nicht lese oder Musik höre, spiele ich gern Brett- & Videospiele, mache Urlaub in Dänemark und verdiene meinen Lebensunterhalt als Softwareentwickler.


Zuletzt abgeschlossenes Buch

Der Mordbrand von Örnolfsdalur und andere Isländer-Sagas

von Tilman Spreckelsen, Illustrationen von Kat Menschik

Darstellung der Titelseite des Buchs „Der Mordbrand von Örnolfsdalur und andere Isländer-Sagas“ von Tilman Spreckelsen, Illustrationen von Kat Menschik

Zweifellos, sie sind große Weltliteratur, die Sagas der Isländer. Freilich: Die Wikinger-Geschichten von Raufbolden, Dichtern, Königen, Ausgestoßenen und Berserkern hatten in Deutschland bisher noch kein großes Publikum gefunden. Denn so erstaunlich modern ihre Charaktere und Geschichten auch sind – die Erzählstrukturen des 10. und 11. Jahrhunderts stellen für viele ein Lesehindernis dar.

Ähnlich wie einst Gustav Schwab für die griechischen Sagen hat sich nun Tilman Spreckelsen für die isländischen die Aufgabe gesetzt, die grandiose Geschichte von Grettir, dem Ausgestoßenen, die Nationalsaga von Njal, die des rauflustigen Dichterhelden Egil, die der zwischen zwei Männern hin- und hergerissenen Gudrun und die des gedemütigten Hühnerthorir so nachzuerzählen, dass ihr Kern erhalten bleibt, aber die Geschichten für jedermann lesbar sind.